Informationen über kolloidales Silber (Seite 2 von 3)
Kolloidales Silber wird, wie viele andere Alternative Heilmethoden, immer beliebter.
Die Menschen suchen Alternativen für Antibiotika. Auf diesen Seiten finden Sie die wichtigsten Informationen über die Herstellung von kolloidalem Silber.
- Grundlagen
- Wirkungsweise
- Bei welchen Krankheiten hilft kolloidales Silber?
- Wann kann kolloidales Silber angewendet werden?
- Wie wird kolloidales Silber eingenommen?
- Was entsteht bei elektrolytisch hergestelltem kolloidalem Silber?
- Kolloidale Silber oder Silberionen, was wirkt heilend?
- Gibt es Nebenwirkungen?
- Grundlagen der Herstellung
- Hochreines destilliertes Wasser für die Herstellung.
- Lichteinfluss bei der Herstellung
- Die Temperatur des dest. Wassers.
- Die Silberstäbe
- Welche Färbung sollte hergestelltes kolloidales Wassers haben?
- Wie erkennt man kolloidales Silber?
- Wie hoch ist der Anteil an Kolloiden in meinem Wasser?
- Lagerung von kolloidalem Silber.
- Grundlagen zu Geräten für die Herstellung von kolloidalen Silber.
- Arbeitsspannung der Geräte.
- Wechselnde Spannung an den Silberstäben.
- Strombegrenzung des Gerätes.
- Ist das Gerät geeicht?
Grundlagen der Herstellung
Wenn Sie kolloidales Silber selbst herstellen möchten sollten Sie vorher ein paar Punkte beachten. Im Weiteren wird nur auf kolloidales Wasser eingegangen, welches durch Elektrolyse hergestellt wird. Also mit Geräten bei denen eine Gleichspannung an den Silberstäben anliegt, welche in das dest. Wasser getaucht sind.
Hochreines destilliertes Wasser für die Herstellung
Benutzen Sie bitte nur destilliertes Wasser aus der Apotheke - Aqua purificata (gereinigtes Wasser) oder Aqua destillata, (destilliertes Wasser.) Herkömmliches Leitungswasser enthält viele Salze und Mineralien. Es entsteht unerwünschtes, gesundheitsschädliches Silbersalz, deshalb ist hier von der Verwendung abzuraten. (Wenn bereits wenige Minuten nach einschalten des Geräts trübes Wasser entsteht, ist dieses Wasser nicht geeignet.) Auf keinen Fall sollte beim Kolloid-Produzieren zusätzlich Salz hinzugegeben werden! Die Elektrolyse findet dann zwar extrem beschleunigt und intensiv statt, aber die Qualität des Silber-Kolloids nimmt proportional zum Salzgehalt des Wassers ab!
Achtung: Nicht jedes destillierte Wasser ist zu benutzen. Benutzen Sie ausschließlich destilliertes Wasser aus Apotheken. Destilliertes Wasser aus dem Baumärkten / Tankstellen etc.. ist meistens nicht rein genug. Bei der Verwendung von solchem Wasser ist die Qualität des Kolloids schlecht und die den Geräten beiliegenden PPM Zeiteinheiten treffen nicht mehr zu.
Für die Qualität und Reinheit des Kolloids ist ausschließlich der Benutzer verantwortlich. Ebenso bleibt der Anwendungsbereich jedem selbst überlassen. Der Vertreiber/Hersteller gibt keinerlei Therapievorschläge. Fragen Sie im Zweifelsfall bitte vorher Ihren Arzt oder Heilpraktiker.
Lichteinfluss bei der Herstellung.
Achten Sie bei der Herstellung darauf, dass die Flüssigkeit nicht direktem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Dunkeln sie es gegebenenfalls durch aufstellen von einem Sonnenschutz ab. Licht hat einen negativen Einfluss auf die chemische Zusammensetzung der Flüssigkeit.
Die Temperatur des dest. Wassers.
Die Temperatur des Wassers hat einen Einfluss auf die Geschwindigkeit der Herstellung. Wenn das Wasser Zimmertemperatur hat, dauert die Herstellung wesentlich länger als wenn Sie das Wasser erhitzen. Das Wasser sollte vor der Herstellung in einem feuerfesten Glas abgekocht werden. Hierbei keinen Metallbehälter verwenden sondern nur Glas. Lassen Sie das abgekochte Wasser ca. eine halbe Stunde stehen, damit die Temperatur etwas sinkt. Stellen Sie danach den Glasbehälter auf ein Stövchen (z.B. Teestövchen) damit das Wasser während der Herstellung nicht abkühlt.
Die Silberstäbe.
Es sollten zur Herstellung nur Silberstäbe mit einem zertifizierten Reinheitsgrad von 99,99% haben. Wenn Silberstäbe mit einem geringeren Reinheitsgrad verwendet werden, können die Anteile an Kupfer, und anderen Metallen in den Stäben sich ebenfalls bei der Elektrolyse im Wasser lösen und Schädigungen des Körpers bewirken.
Hier sei nur die Giftigkeit von Grünspan (Kupferoxid) erwähnt.
Welche Färbung sollte hergestelltes kolloidales Wassers haben?
Richtig hergestelltes kolloidales Silber ist durchsichtig und hat in geringer Konzentration (ca. 15 ppm) keine Färbung, wenn der ppm-Anteil höher ist entsteht eine gold-gelbe Farbe, vergleichbar mit Apfelsaft. Wenn Sie bei der Herstellung eine graue bis schwarze Brühe bekommen, sollten Sie diese auf keinen Fall verwenden. Dasselbe gilt für einen abgeschiedenen Grauen Belag am Boden des Gefäßes, nach der Herstellung. Fall dessen Sie haben nach der Herstellugn eine klare oder gold-gelbe Lösung jedoch an der Oberfläche ein paar Silberoxidpartikel, so können sie die Lösung auch durch einen Kaffefilter nachträglich filtern. Dabei wird die Kolloidale Lösung von den Silberoxiden getrennt.
Wie erkenne ich kolloidales Silber?
Um zu erkennen ob Sie kolloidales Silber hergestellt haben, dient zum einen die Färbung Ihres kolloidalen. Wenn Sie einen Laserpointer haben können sie die Kolloide ebenfalls erkennen.
Leuchten Sie dazu mit dem Laserpointer durch die Flüssigkeit. Wenn sie den Strahlverlauf in der Flüssigkeit sehen können haben Sie kolloidales Silber hergestellt. Falls Sie keinen Laserpointer zur Hand haben können sie auch ein kleines Loch in einen Karton schneiden und dieses vor Ihr Glas mit dem kolloidalen Silber stellen. Beleuchten Sie nun den Karton von der anderen Seite mit einer Lampe.
Nun sollten Sie einen Lichtkegel erkennen, der durch Ihre Flüssigkeit geht. Die Erklärung liegt in der Brechung des Lichtes an den Kolloiden in der Flüssigkeit. Auch wenn Sie zu klein für das menschliche Auge sind, so können sie diese doch durch die Lichtbrechung in der Flüssigkeit erkennen.
Wie hoch ist der Anteil an Kolloiden in meinem Wasser?
Die momentan einzige verlässliche Methode den genauen Anteil an kolloidalen Partikeln in dest. Wasser festzustellen ist mit einem Ultramikroskop. Man kann sich das so vorstellen, dass jemand mit einer sehr großen Lupe die einzelnen Partikel zählt und dann eine Hochrechnung macht, da sich Kolloide im Wasser gleichmäßig verteilen.
Eine Alternative bei elektrolytisch hergestelltem kolloidalem Silber ist ein so genanntes TDS-Meter. Dies ist ein Messgerät mit dem Partikel in einer Lösung gemessen werden können. Das TDS-Meter misst dabei den Leitwert des Wassers in Siemens. Auf der Anzeige kann man dann den Anteil der Partikel in ppm ablesen. Das zum Gerät. Das Problem ist nur, das kolloidale Silberpartikel nicht gemessen werden können, weil sie sich gegenseitig abstoßen. Das was das Messgerät misst, sind die Silberionen in der Lösung. Im Netz habe ich die Information gefunden, das sich der Anteil der Silberionen zu den kolloidalen Silberpartikeln in etwa wie folgt verhält:
Silberionen 80-85% zu kolloidale Silber 15-20%
Wenn das in etwa stimmen sollte, kann man mit einem TDS-Meter also annähernd den Anteil der Silberionen in der Lösung messen und dadurch Rückschlüsse auf den Anteil der kolloidalen Silberpartikel ziehen.
Fazit: Wer es genau wissen möchte muss also seine Lösung also an ein Labor schicken.
Wem ein Pi-mal-Daumen Wert reicht, kann die Werte mit einem TDS-Meter ermitteln.
Lagerung von kolloidalem Silber
Kolloidales Silber sollte nach der Herstellung im Dunkeln und in einem geschlossenen Behälter aufbewahrt werden, da Licht und Sauerstoff dem kolloidalem Silber schaden. Weiterhin sollten Sie das kolloidale Silber nicht in der Nähe von Elektrogeräten aufbewahren.
Siehe Rechtshinweis. Alle getroffenen Aussagen basieren auf Recherchen im deutschen und internationalen Raum.
Literatur & Quellangabe:
"Immun mit kolloidalem Silber" - Josef Pies
"Kolloidales Silber als Medizin " - Werner Kühni, Walter von Holst
"Kolloidales Silber für Anwender und Heilpraktiker" - Oliver Franneck
"Kolloidales Silber. Das grosse Gesundheitsbuch für Mensch, Tier und Pflanze" - Josef Pies & Uwe Reinelt
Die Autoren erklären auf einfache Weise Kolloidales Silber. Von der Historie bis zur Herstellung.

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