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Aus Rechtlichen Gründen:
Alle Informationen basieren auf den angegebenen Literaturangaben. Wir übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit. Es werden von uns keine Ratschläge gegeben noch Heilwirkungen versprochen. Diese Seiten geben lediglich die von uns recherchierten Informationen im deutschen sowie internationalen Raum wieder. Siehe auch Rechtshinweis.

Anwendung von kolloidalem Silber

 

Wie wird kolloidales Silber eingenommen?

Kolloidales Silber darf nicht zusammen mit Vitaminen (besonders mit Vitamin C) eingenommen werden, da dann keine Wirkung eintritt. Am besten kolloidales Silber morgens einnehmen und die Vitamine abends oder umgekehrt. Die äußere Anwendung kommt bei Hautkrankheiten in Frage. Die betroffenen Stellen können mit einem mit kolloidalem Silber getränkten Läppchen eingerieben oder, bei Schnitt- und Schürfwunden, als Verband angelegt werden.

Für die systemische Anwendung muss kolloidales Silber oral eingenommen, d.h. getrunken, werden. Da es fast geschmacklos ist, stellt dies kein Problem dar (manche Menschen empfinden den Geschmack als leicht metallisch). Es empfiehlt sich allerdings, die Flüssigkeit nicht sofort herunterzuschlucken, sondern sie zunächst einige Sekunden lang unter der Zunge (sublingual) zu behalten. Dadurch wird ein Teil des kolloidalen Silbers vom Körper bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen.

Bei Erkrankungen des Mund- und Rachenraumes (Zahnfleischentzündungen, Erkältungen usw.) ist es sinnvoll, mit kolloidalem Silber zu gurgeln und zu spülen. Bei Bindehautentzündungen oder anderen Entzündungen des Auges kann kolloidales Silber eingeträufelt werden. Soll kolloidales Silber im Dickdarm wirksam werden, muss es möglichst schnell mit viel Flüssigkeit getrunken werden, damit es nicht schon vorher vollständig resorbiert wird. Anschließend ist es wichtig, die Darmflora durch Joghurt o.ä. wieder zu regenerieren.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten sind die vaginale und rektale Gabe, aber auch als Nasen- und Inhalationsspray ist die Substanz geeignet. Da kolloidales Silber selbst bei empfindlichen Geweben wie den Augen keine Reizungen hervorruft, ist es gut als Erst-Hilfe-Spray bei Schnittwunden, Entzündungen, Verbrennungen und Insektenstichen verwendbar.

Die antibiotische Wirkung von Silber lässt sich wissenschaftlich einfach nachweisen. Man legt einen Streifen Silber in eine Petrischale (Testschale) und füllt diese mit Nähragar, welches Testkeime (Bakterien und Pilze) enthält. Nach einer gewissen Zeit wachsen überall dort, wo sich die Keime befunden haben, größere Kolonien der Krankheitserreger. Nur dort, wo sich das Silber befindet, wird das Wachstum gehemmt. Diese Methode wird z.B. auch bei der Testung von Antibiotika angewendet.

Alle Details zum Wirkmechanismus von Silber sind noch nicht geklärt. Man weiß jedoch, dass Silber sehr stark mit einigen schwefelhaltigen Strukturen (z.B. Schwefelwasserstoffgruppen = SH Gruppen) in Bakterienzellen reagiert. Allgemein geht man davon aus, dass kolloidales Silber die Enzyme zerstört, die bei einzelligen Krankheitserregern wie Bakterien und Pilzen für die Sauerstoffgewinnung verantwortlich sind. Die Atmungskette der Mikroorganismen wird unterbrochen, wodurch diese Keime innerhalb weniger Minuten ersticken.

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Was entsteht bei elektrolytisch hergestelltem
kolloidalem Silber?

Bei der Herstellung von kolloidalem Silber entstehen zum einen Silberionen und zum anderen die kolloidalen Silberpartikel, das eigentliche kolloidale Silber.

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Kolloidale Silber oder Silberionen, was wirkt heilend?

Durch neue Recherchen im Netz und Informationen aus Büchern ist recht klar, dass beide Anteile, die Silberionen und die Kolloide, im Wasser heilende Wirkung haben. Im Buch von Herrn Pies ist die Rede davon, dass schon vor langer Zeit festgestellt wurde, dass Silberionen eine heilsame Wirkung haben. Silberionen sind jedoch keine kolloidalen Silberpartikel.

Eine Recherche im Netz ergab, dass Silberionen, die positiv geladen sind, sich im Magen mit der Schwefelsäure zu Silbersalzen verbinden können. Diese Silbersalze jedoch rufen in hoher Konzentration eine schiefergraue Verfärbung der Haut hervor (Argyrie).

Daher wird, wenn von kolloidalem Silber die Rede ist, immer wieder die Geschichte von Rosemary Jacobs erzählt, die durch die Einnahme von silberhaltigen Nasentropfen über einen längeren Zeitraum eine schiefergraue Hautverfärbung bekommen hat. Diese Geschichte kann jedoch nicht als Beweis dienen, dass kolloidales Silber, wie es hier besprochen wird, wirklich schädlich ist. Wir verweisen hier auf weiterführende Informationen zu dem Thema von Hans-Dieter Teuteberg, der persönlich Kontakt mit Frau Jacobs aufgenommen hat.

Aber wie sieht es aus, wenn kolloidales Silber sublingual eingenommen wird? Sublingual bedeutet, dass kolloidale Silber auf einen Löffel zu tropfen und diese Lösung einen Moment unter der Zunge zu lassen. Wenn die Lösung so eingenommen wird, nimmt der Körper sie auf, bevor sie sich mit der Schwefelsäure im Magen zu Silbersalzen verbinden kann.

In der MedizinExterner Link werden inzwischen KatheterExterner Link hergestellt und verwendet bei denen gezielt Silberpartikel und Silberionen in den KunststoffExterner Link mit eingebaut werden um die antiseptische Wirkung von Silber und Silberionen zu nutzen.

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Gibt es Nebenwirkungen?

Entgegen häufig anders lautenden Behauptungen kann es bei der Einnahme von kolloidalem Silber zu Nebenwirkungen kommen: vorhandene Beschwerden können sich durch die Reaktion des Immunsystems vorübergehend verstärken, es können Müdigkeit und leichter Schüttelfrost auftreten. Bei längerer Anwendung von höheren Dosen mit viel Wasser kann es zu einer Störung der Darmflora kommen. Deshalb sollte in diesem Fall reichlich biolog. Joghurt gegessen bzw. entsprechende Mittel zum Aufbau der Darmflora (z.B. MicroLife Darmbakterien, Mutaflor, Symbioflor o.ä.) eingenommen werden.

Bei der Angabe von Nebenwirkungen wird kolloidales Silber häufig mit Silberverbindungen verwechselt, die im Körper durchaus Nebenwirkungen auslösen können. Beispiel Argyrie: Argyrie ist eine nicht rückbildungsfähige Grauverfärbung der Haut durch Silbereinlagerung. Dieses Problem kann durch unsachgemäßen Gebrauch von Silbersalzen oder -proteinen entstehen, jedoch nicht mit diesem elektrolytischen Verfahren. Laut dem Cytologen Dr. Josef Pies bedarf es durchschnittlich 3,8 g elementaren Silbers, um eine Argyrie auszulösen. Das entspricht einer Einnahme von ca. 75 Litern in der Konzentration 50 ppm. Das sind 750 Flaschen à 100 ml. ...

An dieser Stelle sei vor Experimenten mit einfachen Batterien und Salzlösungen gewarnt, mit denen vermeintlich kolloidales Silber billig hergestellt werden kann. Ebenso ist von Geräten, die keine Kontrolle über die Stromstärke ermöglichen, abzuraten. Da es hier zu unkontrollierten Silberverbindungen, Verunreinigungen und Überdosierungen kommen kann.

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Literatur & Quellangabe:
"Immun mit kolloidalem Silber" - Josef Pies
"Kolloidales Silber als Medizin " - Werner Kühni, Walter von Holst
"Kolloidales Silber für Anwender und Heilpraktiker" - Oliver Franneck
"Kolloidales Silber. Das grosse Gesundheitsbuch für Mensch, Tier und Pflanze" - Josef Pies & Uwe Reinelt

Die Anwendung von kolloidalem Silber bei gesundheitlichen Beschwerden ersetzt weder den Besuch eines Arztes noch rechtfertigen sie den Abbruch einer bestehenden Behandlung. Die Wirksamkeit von kolloidalem Silber ist nach wissenschaftlichen Kriterien bis heute nicht zu beweisen. Siehe Rechtshinweis. Alle getroffenen Aussagen basieren auf Recherchen im deutschen und internationalen Raum.