Was ist ein BeckZapper?
Ein BeckZapper – auch Beck-Zapper, Beck Zapper oder Blutzapper genannt – ist ein in den 1990er-Jahren von Dr. Robert C. Beck beschriebenes Mikrostrom-Konzept. Charakteristisch sind eine Frequenz von etwa 3,92 Hz, ein biphasisches Wechselsignal und zwei Hautelektroden, die über den Pulsadern desselben Handgelenks angebracht werden. Beck beschrieb für seine Anwendung Stromstärken im Bereich von etwa 50 bis 100 Mikroampere (µA).
Wofür empfahl Dr. Robert C. Beck den BeckZapper?
Dr. Robert C. Beck beschrieb die Blutelektrifizierung in seinen Veröffentlichungen unter anderem als „Blood Electrification“ beziehungsweise „Micropulsing“. Die Anwendung war Teil seines historischen komplementären Gesamtkonzepts. [Quelle: Beck 1996]
Beck ging in seinen Schriften davon aus, dass im Blutkreislauf zirkulierende Mikroorganismen wie Bakterien, Viren oder Parasiten das körpereigene Abwehrsystem belasten könnten.
Nach Becks Hypothese sollten schwache elektrische Wechselfelder bestimmte Strukturen solcher Mikroorganismen beeinflussen. Beck nahm an, dass dadurch deren Aktivität beziehungsweise Vitalität verändert und das körpereigene Abwehrsystem entlastet werden könne. [Quelle: Beck 1996]
Beck verwendete in diesem Zusammenhang sinngemäß Begriffe wie Blutelektrifizierung oder bioelektrische Blutreinigung.
Nach Becks historischem Modell sollte die regelmäßige Anwendung unter anderem:
- das körpereigene Abwehrsystem entlasten, indem nach seiner Annahme die Aktivität bestimmter Mikroorganismen beeinflusst wird;
- Einfluss auf die Bluteigenschaften nehmen, da Beck unter anderem Veränderungen bei von ihm beschriebenen Verklumpungsneigungen von Erythrozyten diskutierte;
- die allgemeine Vitalität unterstützen, weil Beck davon ausging, dass ein entlasteter Organismus mehr Ressourcen für körpereigene Regulationsprozesse zur Verfügung habe.
Technische Merkmale des Beck-Konzepts
Dr. Beck beschrieb mehrere elektrotechnische Parameter, die für sein Konzept charakteristisch waren.
Biphasisches Wechselsignal
Beck setzte auf ein biphasisches Signal mit regelmäßigem Polaritätswechsel, um einseitige elektrochemische Effekte an den Kontaktstellen zu reduzieren. [Quelle: Beck 1996]
Warum etwa 3,92 Hz?
Etwa 3,92 Hz entsprechen rechnerisch ungefähr der Hälfte der häufig mit rund 7,83 Hz angegebenen Grundfrequenz der Schumann-Resonanz. Beck stellte in seinen Unterlagen einen entsprechenden Zusammenhang zu seiner Frequenzwahl her. [Quelle: Schumann 1952 / Beck 1996]
Ausgangsspannung und Hautwiderstand
Die verwendete Ausgangsspannung dient technisch dazu, den elektrischen Übergangswiderstand der Haut zu überwinden und einen definierten Mikrostrom über die Elektrodenkontakte zu ermöglichen.
Mikroströme im Bereich von etwa 50 bis 100 µA
Beck beschrieb für seine Anwendung geringe Stromstärken im Mikroampere-Bereich und eine definierte Positionierung der Elektroden am Handgelenk. [Quelle: Beck 1996]
Historische Einordnung: US-Patent 5,188,738
Ein wichtiger Bezugspunkt für Becks Überlegungen waren frühere Forschungen zu elektrischen Verfahren an Blut beziehungsweise anderen Körperflüssigkeiten. Häufig genannt wird in diesem Zusammenhang das US-Patent US 5,188,738 von Steven Kaali und Peter M. Schwolsky. [Quelle: US-Patent 5,188,738]
Das Patent stammt nicht von Robert C. Beck und ist kein Patent auf den BeckZapper. Kaali und Schwolsky beschrieben apparative Verfahren zur elektrischen Behandlung von Blut beziehungsweise anderen Körperflüssigkeiten.
Beck griff diese Forschungsrichtung später auf und entwickelte daraus sein eigenes Konzept einer äußerlichen Anwendung über Hautelektroden am Handgelenk.
Beck-Zapper vs. Clark-Zapper: Was ist der Unterschied?
Beck-Zapper und Clark-Zapper werden häufig unter dem Oberbegriff „Zapper“ zusammengefasst. Die historischen Konzepte unterscheiden sich jedoch deutlich in Frequenz, Signalform und Anwendung.
Beck-Zapper
Frequenz: ca. 3,92 Hz
Signal: biphasisches Wechselsignal
Strombereich: historisch etwa 50–100 µA
Elektroden: am selben Handgelenk
Konzept: Blutelektrifizierung / Micropulsing
Clark-Zapper
Frequenz: typischerweise etwa 30–33 kHz
Signal: anderes Rechteck-/Offset-Konzept
Strombereich: abhängig von Gerät und Anwendung
Elektroden: häufig Hand- oder Körperelektroden
Konzept: anderes historisches Frequenzmodell
Das historische 4-Säulen-Beck-Protokoll
Beck stellte die Blutelektrifizierung in seinen Veröffentlichungen nicht isoliert dar, sondern als Bestandteil eines vierteiligen historischen Gesamtprotokolls. [Quelle: Beck 1996]
- Blutelektrifizierung: Mikrostromanwendung am Handgelenk mit etwa 3,92 Hz.
- Magnetpulsing: Bestandteil des von Beck beschriebenen historischen Gesamtprotokolls.
- Kolloidales Silber: Bestandteil des von Beck beschriebenen historischen Gesamtprotokolls.
- Ozonisiertes Wasser: ebenfalls Bestandteil des historischen Beck-Protokolls.
Kaufberatung: Klassischer BeckZapper oder VitaZapper®?

Wer heute speziell die von Beck beschriebene 3,92-Hz-Mikrostromanwendung nutzen möchte, benötigt dafür kein separates BeckZapper-Gerät. Das entsprechende Beck-Programm ist bereits in allen VitaZapper® Modellen integriert.
Der entscheidende Unterschied: Der VitaZapper® ist nicht auf eine einzelne historische Anwendung beschränkt. Je nach Modell stehen weitere Frequenzprogramme und zusätzliche Bioresonanz-Funktionen zur Verfügung.
Praktische Vorteile der VitaZapper® Modellreihe
- Beck-Programm integriert: Classic, Premium und Professional enthalten das Beck-Programm.
- Kontaktprüfung beim Start: Alle Modelle prüfen den Elektrodenkontakt zu Beginn der Anwendung.
- Premium und Professional: zusätzliche kontinuierliche Kontaktkontrolle und Konstantstrom-Regelung.
- Mehrere Programme in einem System: je nach Modell unter anderem Beck-, Clark-, Rife-, Schumann- und weitere Frequenzprogramme.
- Mobil und offline: kein WLAN und kein Bluetooth erforderlich.
- Erweiterbar: das System ist innerhalb der VitaZapper® Modellfamilie ausbaufähig.
Welcher VitaZapper® passt zu Dir?
Beck-Programm, weitere Frequenzprogramme und Kontaktprüfung beim Start.
Für den einfachen EinstiegZusätzlich kontinuierliche Kontaktkontrolle und Konstantstrom-Regelung für noch mehr Sicherheit.
Für regelmäßige AnwenderZusätzlich testen mit Bioresonanz, Ausleiten / Einleiten und erweiterte Programmlösungen.
Für anspruchsvolle Anwender & TherapeutenHistorische Anwendungsempfehlungen nach Robert C. Beck
Die folgenden Angaben geben Becks historische Anwendungsempfehlungen wieder und stellen keine individuelle medizinische Empfehlung dar.
Elektrodenposition am Handgelenk
Beck beschrieb die Positionierung beider Elektroden an der Innenseite desselben Handgelenks. [Quelle: Beck 1996]
- Elektrode 1: im Bereich der Arteria radialis.
- Elektrode 2: im Bereich der Arteria ulnaris.
- Die Kontakte sollten sich nicht gegenseitig berühren.
Hautkontakt und Leitfähigkeit
Beck beschrieb das Anfeuchten der Elektrodenbezüge beziehungsweise den Einsatz geeigneter leitfähiger Kontaktmittel, um den elektrischen Übergangswiderstand zu reduzieren.
Historische Angaben zu Dauer und Zyklen
In Becks Veröffentlichungen findet sich eine schrittweise Herangehensweise:
- Einstieg: etwa 15 bis 20 Minuten täglich.
- Steigerung: etwa 45 bis 60 Minuten täglich.
- Reguläre Dauer: bis zu etwa 1 bis 2 Stunden täglich.
- Zeitraum: historisch etwa 4 bis 12 Wochen mit anschließender Pause.
[Quelle: Beck 1996] Diese Angaben sind als historische Beschreibung von Becks Konzept zu verstehen.
Wichtige Sicherheitshinweise
- Bei Beschwerden: Bei Unwohlsein, ungewöhnlicher Müdigkeit oder anderen Beschwerden sollte die Anwendung unterbrochen beziehungsweise reduziert werden. Bei anhaltenden Beschwerden sollte fachlicher Rat eingeholt werden.
- Medikamente: Änderungen an der Einnahme verschriebener Medikamente sollten niemals aufgrund einer Frequenz- oder Mikrostromanwendung vorgenommen werden, sondern ausschließlich nach Rücksprache mit Arzt oder Apotheker.
Häufig gestellte Fragen zum BeckZapper
Was ist ein BeckZapper?
Ein BeckZapper ist ein von Dr. Robert C. Beck beschriebenes Mikrostrom-Konzept mit etwa 3,92 Hz, biphasischem Wechselsignal und Elektroden am Handgelenk.
Ist ein BeckZapper dasselbe wie ein Blutzapper?
Die Begriffe werden im deutschsprachigen Raum häufig synonym verwendet. Beck selbst verwendete unter anderem die Begriffe „Blood Electrification“ und „Micropulsing“.
Welche Frequenz verwendet ein BeckZapper?
Die klassische Beck-Anwendung wird mit ungefähr 3,92 Hz beschrieben.
Wer entwickelte den BeckZapper?
Das heute als BeckZapper bekannte Konzept geht auf Dr. Robert C. Beck zurück, der seine äußere Mikrostromanwendung in den 1990er-Jahren beschrieb.
Was ist der Unterschied zwischen BeckZapper und Clark-Zapper?
Der BeckZapper arbeitet historisch mit etwa 3,92 Hz und Mikrostrom am Handgelenk. Das Clark-Konzept verwendet deutlich höhere Frequenzen und ein anderes Signal- und Anwendungskonzept.
Wie lange empfahl Robert C. Beck die Anwendung?
Beck beschrieb eine schrittweise Steigerung von kurzen Anwendungen bis auf etwa 1 bis 2 Stunden täglich über einen Zeitraum von ungefähr 4 bis 12 Wochen mit anschließender Pause.
Ist das Beck-Programm im VitaZapper® enthalten?
Ja. Das Beck-Programm ist in Classic, Premium und Professional integriert. Alle Modelle verfügen über eine Kontaktprüfung beim Start. Premium und Professional bieten zusätzlich eine kontinuierliche Kontaktkontrolle und Konstantstrom-Regelung während der Anwendung.
Ist die Wirkung eines BeckZappers wissenschaftlich belegt?
Eine klinische Wirksamkeit des Beck-Konzepts im Sinne der evidenzbasierten Medizin ist nicht durch allgemein anerkannte klinische Studien belegt. Die beschriebenen Wirkmodelle stammen aus historischen Veröffentlichungen und der komplementären Erfahrungsheilkunde.
Quellen & historische Dokumente anzeigen
- Kaali, S. & Schwolsky, P. M.: US-Patent US 5,188,738 – Alternating current supplied electrically conductive method and system for treatment of blood and/or other body fluids.
- Robert C. Beck: Take Back Your Power: A Proposed Experimental Protocol for Blood Electrification and Micro-Current Therapy.
- W. O. Schumann: Arbeiten zu den elektromagnetischen Eigenschwingungen der Erde-Ionosphären-Struktur.
Beck-Programm nutzen – ohne separates Einzelgerät
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VitaZapper® Modelle ansehen »Die auf dieser Seite beschriebenen Konzepte zur Blutelektrifizierung nach Dr. Robert C. Beck sowie verwandte Frequenzanwendungen stammen aus historischen und komplementären Anwendungskonzepten. Die von Beck beschriebenen Wirkmodelle sind wissenschaftlich beziehungsweise schulmedizinisch nicht allgemein als wirksame medizinische Therapie anerkannt. Frequenz- und Mikrostromgeräte ersetzen keine medizinische Diagnose, Beratung oder Behandlung durch qualifizierte Fachpersonen. Es werden keine Heil- oder Wirkversprechen abgegeben.